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  32.OWA 2007 Würmtal
Würmtal
Unser aktuelles OWA Ziel - Information zur Wanderroute
Die Wanderung führt uns diesesmal durchs österliche Würmtal, der von Ehningen, Dätzingen und Weil der Stadt herkommende Zufluss der Enz in Pforzheim. Dabei kommt der landschaftliche Reiz als auch der kulturelle Anspruch sicher nicht zu kurz.

Da der Vorschlag diesmal von Edgar Riester stammt – unserem Alt-Dozenten für deutsches Kulturgut, führt die insgesamt 18 km lange, gut begehbare Wanderstrecke (s.Karte) auch wieder an einigen bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten vorbei.

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Am Wegrand, neben vielen Ausblicken ins Biet bzw. Hecken- und Schlehengäu erblicken wir einige sehenswerte Baudenkmäler:

Heimsheim: Barockes Schleglerschloss und Schleglerkasten – ein abweisender Herrschaftssitz mit amtlich zertifiziertem Gruselfaktor 10. Um allen OWA-Kreuzrittern den Wind aus den Segeln zu nehmen, sei schonmal gesagt: Dieses Schloss ist für uns praktisch uneinnehmbar, da aus tonnenschweren staufischen Buckelquadern aus dem 13. Jahrhundert gebaut.

Hausen: Wer noch keine altersbedingte Sehschwäche bzw. den sich anschleichenden grauen Star hat, kann aus der Ferne die gotische Sandsteinbrücke von Hausen erblicken. Bei vorgenannten Handycaps empfehlen wir die Mitnahme von modischen Designerbrillen Modellreihe 'Elton J.' der Marke FIELMANN ®, sowie ggf. noch zusätzlich diverse hochauflösende Fernrohre aus der bekannten Glasschmiede ZEISS ® in Oberkochen.

Mühlhausen: Da wir den Ort unter großem Kriegsgeschrei durchqueren werden, sollte jedem Ausspäher oben ne barocke Kapelle als auch die gotische Kirche sofort ins Auge fallen. Zudem besitzt Mühlhausen ein wehrhaftes Schloss direkt an der Würm.
Spontane Plünderungs-Aktionen durch übermütige OWA-Krieger sind hier möglichst zu unterlassen.

Steinegg: Der Weg durch den Ort führt an der teilrestaurierten Burg Steinegg vorbei. Von ein paar spektakulären Sprengaktionen mal abgesehen, werden wirs hier gemütlich angehen lasssen. Denn das angepeilte Tagesziel liegt jetzt fast schon zum Greifen nah:

Tiefenbronn: Die Magdalenenkirche lädt zur Besichtigung des Lucas-Moser-Altares, erbaut anno 1431 und des Hans-Schüchtlin-Altares von 1469 ein. Auf Wunsch ist dort eine Führung nach dem Essen möglich. Das wichtigste Baudenkmal in Tiefenbronn wird aber zweifellos der Gasthof und Landmetzgerei »Sonne« sein. Hier werden wir uns verdienterweise wieder mal von hinten und vorne verwöhnen lassen.

Der Rückweg soll der allgemeinen Alkoholverdunstung zur Verfügung stehen. Zunächst werden wir uns diskret in die Wälder südlich von Tiefenbronn zurückziehen. Alle gewohnheitsmäßigen OWA-Taxifahrer kriegen natürlich nix von der beeindruckenden Landschaft mit, die uns jetzt noch erwartet.

NSG Silberberg: das reizvolle Naturschutzgebiet durchqueren wir – immer der gelb-blauen Raute folgend, zwischen Mühlhausen und Heimsheim.

Text: Edgar Riester & Hartmut Schneider

 
   
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